Gemeinsames Lernen: Unterschied zwischen den Versionen

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* Automatische Aufgabenvariation
 
* Automatische Aufgabenvariation
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* Direktes Feedback zur individuellen Lösung
  
 
=== Nachteile ===
 
=== Nachteile ===
 
* Viele individuelle Aufgaben sind zu erstellen
 
* Viele individuelle Aufgaben sind zu erstellen
 
* Zusätzlich sind Berechnungsvorschriften zu hinterlegen
 
* Zusätzlich sind Berechnungsvorschriften zu hinterlegen
* Automatisierung der Aufgabenvariationen hauptsächlich bei MINT-Fächern geeignet
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* Automatisierung der Aufgabenvariationen hauptsächlich für MINT-Fächer geeignet
* Probleme bei fehlerhaften Zufallswerten
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* Probleme bei fehlerhaften Zufallswerten (z.B. Teilen durch 0)
 
* Keine Kontrolle über den Lösungsweg (was, wenn sich Lernende gegenseitig Falsches beibringen?)
 
* Keine Kontrolle über den Lösungsweg (was, wenn sich Lernende gegenseitig Falsches beibringen?)
  

Version vom 23. März 2012, 11:55 Uhr

Beschreibung

Verschiedene Ausprägungen eines gleichen Aufgabengrundtyps

Ein Lernziel kann sein, dass die Lernenden komplexe Konzepte oder Methoden verstehen sollen, auch wenn an deren Ende ein einfaches Ergebnis steht. Findet das Lernen dazu in Gruppen statt, können andere Studierende Hilfestellung geben, wenn Schwierigkeiten mit dem Lösungsweg auftreten. Damit sich die Studierenden besser auf den Lösungsweg konzentrieren können, ist der einfache Austausch dieses Ergebnisses auszuschließen.

Dazu tragen Übungsaufgaben bei, die zwar den gleichen Grundtyp (und damit den gleichen diskutierbaren Lösungsweg), aber unterschiedliche und individuelle Grundwerte haben (siehe als Beispiel die Abb. rechts). Elektronische Unterstützung vereinfacht die Individualisierung entsprechender Aufgaben, die Vorgabe einer zugehörigen Berechnungsvorschrift macht zudem eine automatische Auswertung der individuellen Lösungen möglich.

Sobald Lernende z.B. im Rahmen des Übungsbetriebs diese individuellen Aufgaben erhalten, ist ein einfaches Austauschen von Ergebnissen mit anderen nicht möglich. Lernende sind auf diese Weise "gezwungen", sich mit den Inhalten und dem Lösungsweg der Aufgaben auseinander zu setzen. Denn diesen müssen sie verstehen, um ihn mit den eigenen Werten nachzuvollziehen und so auf die individuelle Lösung zu kommen. Das funktioniert insbesondere bei MINT-Fächern, da dort viele Berechnungsaufgaben vorkommen, deren Grundwerte z.B. per Zufall bestimmt werden können.

Ziele

  • Vermeiden eines Ergebnisaustausches
  • Inhalte und Abläufe müssen verstanden sein
  • Studierende müssen ihr Wissen auf individuelle Aufgabe selbst anwenden

Organisation

  • Lehrende stellen Aufgabengrundtyp bereit
  • System generiert individuelle Aufgabenausprägung für einzelne Studierende
  • Studierende lösen ihre jeweilige Aufgabe
  • Feedback an Studierende, ob individuelle Lösung korrekt (und damit Lernweg nachvollzogen werden konnte)
  • Feedback an Lehrende, ob Aufgaben korrekt gelöst wurden

Recht

Technik

Beispiele

Bewertung

Vorteile

  • Automatische Aufgabenvariation
  • Automatischer Abgleich der Lösungen mit erwarteten Ergebnissen
  • Direktes Feedback zur individuellen Lösung

Nachteile

  • Viele individuelle Aufgaben sind zu erstellen
  • Zusätzlich sind Berechnungsvorschriften zu hinterlegen
  • Automatisierung der Aufgabenvariationen hauptsächlich für MINT-Fächer geeignet
  • Probleme bei fehlerhaften Zufallswerten (z.B. Teilen durch 0)
  • Keine Kontrolle über den Lösungsweg (was, wenn sich Lernende gegenseitig Falsches beibringen?)

Kombination mit weiteren Szenarien

Einsetzbar im Übungsbetrieb, z.B. in Kombination mit E-Übungen, aber auch in Tutorien oder gemeinsamen Lernszenarien.

Literatur