Online Proctoring: Unterschied zwischen den Versionen

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* Entfernte Beaufsichtigung von Prüflingen
 
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* Sicherstellen von Chancengleichheit
 
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* Verhindern bzw. Erkennen von Manipulationen
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Es lassen sich verschiedene Stufen  
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Matthias Baume unterscheidet in seinem [http://dgwf.net/files/web/AG/ag-f/Webinare/AG-F_Webinar_01.04.2020.mp4 Webinar zu Fernprüfungen] verschiedene Stufen des Online Proctoring:
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* '''Videokonferenzsysteme''': Bei mündlichen Fernprüfungen, bieten keinen zusätzlichen Schutz vor Manipulation
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* '''Live Proctoring''': Direkte Beaufsichtigung von Prüflingen / Desktop während der Prüfung durch Firmen oder Hochschulpersonal, personalintensiv (und damit teuer), nur wenig Daten müssen gespeichert werden
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* '''Record & Review''': Aufzeichnung von Prüfling / Desktop mit folgender manueller Kontrolle (z. B. durch Hochschulpersonal), zeitunabhägig durchführbar, dafür aber keine Live-Unterstützung möglich, größerer Speicheraufwand für die Aufzeichnungen
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* '''Vollautomatisches Proctoring''':  Aufzeichnung von Prüfling / Desktop mit i. d. R. vollautomatischer Kontrolle, oft KI-gestützt, entsprechend leichter skalierbar als manuelle Lösungen, aber dafür sind deutlich mehr Daten zu erheben und zu speichern
  
  
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== Technik ==
 
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* [https://proctorexam.com/ ProctorExam]
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* Test Reach
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* RP Now
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* TeSLA
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* SMOWL
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* Proctorio
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=== Kombination mit weiteren Szenarien ===
 
=== Kombination mit weiteren Szenarien ===
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== Literatur ==
 
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Version vom 4. Mai 2020, 11:31 Uhr

Beschreibung

Die meisten LMS haben Test-Komponenten, die ein ortsunabhängiges Testen (z. B. bequem von zuhause aus) erlauben. Dieses Testen erfolgt dann i. d. R. unbeaufsichtigt, d. h. die Prüflinge sind auf sich alleine gestellt. Für benotete Prüfungsleistungen sind diese Rahmenbedingungen oftmals nicht ausreichend, da z. B. unerlaubte Hilfestellungen oder unerlaubter Mitteleinsatz ausgeschlossen werden müssen. Hierzu gibt es die Möglichkeit einer Online-Beaufsichtigung, auch Online Proctoring genannt. Voraussetzung dazu ist ein Rechnerarbeitsplatz (z. B. Laptop) mit Webcam und ausreichender Internetverbindung. Während der Prüfung werden dann in zufälligen Abständen Bilder des Prüflings (von der Webcam) und Bildschirmfotos des Desktops gemacht und zusätzlich zur Prüfungsleistung gesichert. Diese sind dann vollautomatisiert oder manuell im Nachhinein analysierbar.

Ziele

  • Entfernte Beaufsichtigung von Prüflingen
  • Sicherstellen von Chancengleichheit
  • Verhindern bzw. Erkennen von Manipulationen


Organisation

Matthias Baume unterscheidet in seinem Webinar zu Fernprüfungen verschiedene Stufen des Online Proctoring:

  • Videokonferenzsysteme: Bei mündlichen Fernprüfungen, bieten keinen zusätzlichen Schutz vor Manipulation
  • Live Proctoring: Direkte Beaufsichtigung von Prüflingen / Desktop während der Prüfung durch Firmen oder Hochschulpersonal, personalintensiv (und damit teuer), nur wenig Daten müssen gespeichert werden
  • Record & Review: Aufzeichnung von Prüfling / Desktop mit folgender manueller Kontrolle (z. B. durch Hochschulpersonal), zeitunabhägig durchführbar, dafür aber keine Live-Unterstützung möglich, größerer Speicheraufwand für die Aufzeichnungen
  • Vollautomatisches Proctoring: Aufzeichnung von Prüfling / Desktop mit i. d. R. vollautomatischer Kontrolle, oft KI-gestützt, entsprechend leichter skalierbar als manuelle Lösungen, aber dafür sind deutlich mehr Daten zu erheben und zu speichern


Recht

Technik


Beispiele

An der TU München existiert seit 2018 das Projekt "Fernprüfungen", das sich mit der Online-Beaufsichtigung von Prüflingen beschäftigt. Informationen zum Projekt sind hier zu finden:

Bewertung

Vorteile

  • Ortsunabhängigkeit

Nachteile

  • Zeitabhängigkeit auch bei Zeitverschiebung
  • Keine sichere "Laborumgebung" zur Prüfung herstellbar

Kombination mit weiteren Szenarien

Links

Literatur