Einsatz elektronischer Werkzeuge: Unterschied zwischen den Versionen

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Mit fortschreitender Professionalisierung (siehe dazu die Abb. in Anlehnung an Miller<ref name="miller">George E. Miller: ''The Assessment of Clinical Skills/Competence/Performance'', in Academic Medicine, Ausgabe 65 (9), S. 63-67, 1990, [http://journals.lww.com/academicmedicine/Abstract/1990/09000/The_assessment_of_clinical.45.aspx Download als PDF] (Abgerufen am 14.06.2010)</ref> rechts) geht es darum, über das erlernte Wissen hinaus auch praktische Fertigkeiten zu zeigen. Ein Einsatz elektronischer Werkzeuge in diesen praktischen Prüfungen kann dabei auf verschiedene Weisen helfen: als Arbeitsinstrument, auf dem ein Prüfling seine Fertigkeiten demonstriert, oder als Messinstrument, das bei der Leistungsmessung hilft.
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Elektronische Arbeitsmittel werden z.B. bei klassischen praktischen Prüfungen eingesetzt, damit die Prüflinge ihre Fertigkeiten im Umgang mit diesen Werkzeugen direkt demonstrieren können. Beispiel ist der Einsatz von Programmierwerkzeugen im Rahmen eines Programmierkurses.
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Auf der anderen Seite können elektronische Werkzeuge aber auch die Leistungsmessung unterstützen bzw. übernehmen. Die Prüflinge zeigen ihre Fertigkeiten hier nicht direkt an dem Werkzeug, für das sie ausgebildet wurden, sondern indirekt an einem Simulator, der das Werkzeug repräsentiert. Der Simulator ist in diesem Fall das Werkzeug zur Leistungsmessung und vermeidet den Einsatz des regulären Werkzeugs, weil dieses z.B. zu gefährlich oder zu teuer ist. Beispiele sind Flugsimulatoren oder virtuelle Labore.
  
 
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* Mehr Praxisbezug
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* Genauere Leistungsmessung
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* Reduktion eines Unfallrisikos durch Laborumgebung
  
 
== Organisation ==
 
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Der Einsatz erfolgt so, wie man es in der Praxis erwarten würde. Nachdem der Prüfling seine Aufgabe erhalten hat, erbringt er diese mit Hilfe des elektronischen Werkzeugs. Währenddessen (automatisch) angelegte Aufzeichnungen oder Logs können dem Prüfenden im Anschluss bei der Bewertung der Leistung helfen.
  
 
== Recht ==
 
== Recht ==
  
 
== Technik ==
 
== Technik ==
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* Fahr-, Flug- oder Schiffsimulatoren
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* Videomessung an Sporthochschulen
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* Nutzung von Programmierumgebungen
  
 
== Beispiele ==
 
== Beispiele ==
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* [http://www.offis.uni-oldenburg.de/genlab Virtuelles genetisches Praktikum (GenLab)]
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* [http://www.eclipse.org Eclipse] zur Programmierung
  
 
== Bewertung ==
 
== Bewertung ==
 
=== Vorteile ===
 
=== Vorteile ===
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* Mehr Praxisbezug
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* Größere Messgenauigkeit
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* Stärkere Nachvollziehbarkeit
  
 
=== Nachteile ===
 
=== Nachteile ===
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* Größerer Aufwand bei Durchführung
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* Simulatoren bilden Realität nur (unzulänglich) ab
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* Prüflinge optimieren Verhalten für Simulator (statt für Realität)
  
 
=== Kombination mit weiteren Szenarien ===
 
=== Kombination mit weiteren Szenarien ===
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Studierende sollten elektronische Werkzeuge, die in der Praxis eingesetzt werden, nicht erst bei einer benoteten Prüfung kennen lernen. Ein Einsatz dieser Werkzeuge im [[E-Übungen|Übungsbetrieb]] oder die gezielte Schulung von Fertigkeiten mit Hilfe dieser Werkzeuge bietet sich somit an.
  
 
== Literatur ==
 
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[[Kategorie:Szenarien]]
 
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[[Kategorie:Summativ]]
 
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Aktuelle Version vom 19. April 2012, 08:10 Uhr

Beschreibung

Professionalisierungebenen in Anlehnung an Miller[1]

Mit fortschreitender Professionalisierung (siehe dazu die Abb. in Anlehnung an Miller[1] rechts) geht es darum, über das erlernte Wissen hinaus auch praktische Fertigkeiten zu zeigen. Ein Einsatz elektronischer Werkzeuge in diesen praktischen Prüfungen kann dabei auf verschiedene Weisen helfen: als Arbeitsinstrument, auf dem ein Prüfling seine Fertigkeiten demonstriert, oder als Messinstrument, das bei der Leistungsmessung hilft.

Elektronische Arbeitsmittel werden z.B. bei klassischen praktischen Prüfungen eingesetzt, damit die Prüflinge ihre Fertigkeiten im Umgang mit diesen Werkzeugen direkt demonstrieren können. Beispiel ist der Einsatz von Programmierwerkzeugen im Rahmen eines Programmierkurses.

Auf der anderen Seite können elektronische Werkzeuge aber auch die Leistungsmessung unterstützen bzw. übernehmen. Die Prüflinge zeigen ihre Fertigkeiten hier nicht direkt an dem Werkzeug, für das sie ausgebildet wurden, sondern indirekt an einem Simulator, der das Werkzeug repräsentiert. Der Simulator ist in diesem Fall das Werkzeug zur Leistungsmessung und vermeidet den Einsatz des regulären Werkzeugs, weil dieses z.B. zu gefährlich oder zu teuer ist. Beispiele sind Flugsimulatoren oder virtuelle Labore.

Ziele

  • Mehr Praxisbezug
  • Genauere Leistungsmessung
  • Reduktion eines Unfallrisikos durch Laborumgebung

Organisation

Der Einsatz erfolgt so, wie man es in der Praxis erwarten würde. Nachdem der Prüfling seine Aufgabe erhalten hat, erbringt er diese mit Hilfe des elektronischen Werkzeugs. Währenddessen (automatisch) angelegte Aufzeichnungen oder Logs können dem Prüfenden im Anschluss bei der Bewertung der Leistung helfen.

Recht

Technik

  • Fahr-, Flug- oder Schiffsimulatoren
  • Videomessung an Sporthochschulen
  • Nutzung von Programmierumgebungen

Beispiele

Bewertung

Vorteile

  • Mehr Praxisbezug
  • Größere Messgenauigkeit
  • Stärkere Nachvollziehbarkeit

Nachteile

  • Größerer Aufwand bei Durchführung
  • Simulatoren bilden Realität nur (unzulänglich) ab
  • Prüflinge optimieren Verhalten für Simulator (statt für Realität)

Kombination mit weiteren Szenarien

Studierende sollten elektronische Werkzeuge, die in der Praxis eingesetzt werden, nicht erst bei einer benoteten Prüfung kennen lernen. Ein Einsatz dieser Werkzeuge im Übungsbetrieb oder die gezielte Schulung von Fertigkeiten mit Hilfe dieser Werkzeuge bietet sich somit an.

Literatur

  1. 1,0 1,1 George E. Miller: The Assessment of Clinical Skills/Competence/Performance, in Academic Medicine, Ausgabe 65 (9), S. 63-67, 1990, Download als PDF (Abgerufen am 14.06.2010)